Die Reise in den Westen: Kapitel 3 – Lied 3 Das Echo im Himmel

Die Reise in den Westen: Kapitel 3 – Lied 3 Das Echo im Himmel

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23 Videoaufrufe·13.07.2025

Die Reise in den Westen: Kapitel 3 – Lied 3 Das Echo im Himmel

Ein Donner in weiter Ferne klingt,
Ein König tanzt, ein Schatten winkt.
Im Rausch der Macht, so laut, so groß,
Vergisst er, was kommt — ganz still und bloß.

„Ich bin unsterblich, ich bin das Licht!
Kein Himmelstor hält mich in Sicht!“
Doch zwischen den Sternen, leise und klein,
Flüstert das Schicksal: „Du bist nicht allein.“

Die Lotusblüten schließen sich sacht,
Die Wächter schweigen in tiefer Nacht.
Am Rand der Wolken, verborgen und still,
Steht das Gesetz — mit unbeugsamem Will.

Das Echo im Himmel — kaum zu hören,
Ein leises Lied, das Schatten beschwören.
Ein Funke glimmt, ein Versprechen weint,
Ein König tanzt — und das Schwert schon scheint.

Die Trommeln des Himmels, so fern, so bang,
Flüstern von Schuld im verborgenen Klang.
Doch der König lacht, er glaubt, er siegt,
Während das Karma in den Wolken liegt.

Die Sterne zittern, die Monde sehn,
Wie ein König sich selbst verwehn.
Er stiehlt den Pfirsich, er raubt das Fest,
Doch im himmlischen Buch steht sein Test.

Er trägt den Himmel auf seiner Stirn,
Doch hört er nicht das innere Wirrn.
Die Stille ruft, das Schwert erwacht,
Der Schatten naht, noch in der Nacht.

Das Echo im Himmel — kaum zu hören,
Ein stilles Urteil, das keiner beschwören.
Ein Atem stockt, ein König bebt,
Ein Fluch, der schon in den Sternen lebt.

Er denkt, er thront über Himmel und Land,
Doch das Echo folgt wie eine sanfte Hand.
Es schreibt sein Lied in die ewige Zeit,
Ein König fällt — wenn das Karma schreit.

„Die Feder des Göttlichen, der Stift so klar,
zeichnet Geschichten, die sind und war’n.“
[male]

„Wer Himmel verspottet, wer Stille verlacht,
wird weinen im Morgen, wird wachen bei Nacht.“

Das Echo im Himmel — so still, so wahr,
Ein König tanzt, sein Fall schon nah.
Die Reise geht weiter, die Schatten zieh’n,
Ein Lied vom Himmel — für die, die ihn flieh’n.