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Lyrik – Schreibtischgedanken

Lyrik – Schreibtischgedanken

Mandelförmig die Augen bei Nacht –
Gedanken schweifen, Tiefe ergreift das Herz, der Schlaf entfacht.

Das Surren der Kaffeemaschine durchbricht die stille Nacht,
der Duft des Genusses steigt empor, vom freien Willen entfacht.

Das Innere umklammert, es umfließt und inspiriert –
der Anblick unvergessen, selbst bei offenen Augen wächst und floriert.

Des Zeilens letzter Wille:
Schreiben bei Nacht, in völliger Stille.

Ein Gedanke, ungewollt, er fliegt zu dir –
Geborgenheit, Friede herrscht jetzt auch hier.

Berühren – und doch nicht umklammern;
im Alltag, bei Distanz, beginnen viele zu hadern.

Erhabenheit, Respekt, trotz Abstand so nah –
im Frühling und oft im Herbst ist das Herz voll Glut und da.

Liebe hat so viele Gesichter –
alle betrachtet vom lyrischen Dichter.

Jedes Detail, jeder Duft bleibt im Gedanken erhalten –
wie Phantasiewelten, Theaterstücke, die wir gestalten.

Ein Anblick so anmutig, trotz all der kleinen Macken –
die Reise geht gen Süden, Mittelmeerluft, unbeschwert gemeinsam packen.

S.