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Wienkrimi - Die Fälle des Kommissar Brenner - Fall 5: Klang, Kerker, Komplizenschaft

Eine Stimme verstummt

Es war an einem dieser nassen Novemberabende, an denen Wien aussieht, als hätte es das Atmen vergessen, als das Telefon im Goldenen Lamm klingelte. Brenner saß, wie immer, am Eckplatz unter dem vergilbten Stich der Karlskirche, ein halbleeres Krügerl vor sich, ein Päckchen Memphis daneben, das er bereits zur Hälfte verraucht hatte. Die Wirtin, die Hilde, hob ab, hörte zu, sagte zweimal „ja", und reichte ihm den Hörer ohne ein weiteres Wort. Hilde wusste, wann Reden überflüssig war.

Am anderen Ende war Hofrat Pichler, ein Mann, dem Brenner einmal im Jahr ein Bier schuldete, weil er ihn vor zwölf Jahren vor einer Disziplinarverhandlung gerettet hatte. Pichler kam ohne Umschweife zur Sache. Adriana Vasari, die jüngst zur Ehrenmitgliedin der Wiener Staatsoper ernannte Sopranistin, sei seit drei Tagen verschwunden. Heute Mittag habe das Direktionsbüro ein erstes Schreiben erhalten. Lösegeld, achthunderttausend Euro, übergeben in bar, ein leerer Probesaal als Ort, ein Termin am Donnerstag um zweiundzwanzig Uhr. Die Polizei dürfe selbstverständlich nicht eingeschaltet werden. Genau deshalb rufe man jetzt Brenner an, und nicht die Polizei.

„Sie ist sechsundsechzig, Brenner", sagte Pichler. „Sie hat Diabetes. Sie hat ein Herz, das nicht mehr will. Wenn sie nicht binnen einer Woche zurück ist, ist sie tot, ob die zahlen oder nicht."

Brenner drückte die Memphis im Aschenbecher aus, langsam, sorgfältig, als wolle er sich den Moment merken, an dem er wieder ja sagen würde.

„Ich komm vorbei."

Die Diva, die nicht da war

Adriana Vasaris Wohnung im ersten Bezirk, eine Beletage am Schottenring mit Blick auf die Votivkirche, war, als Brenner sie am nächsten Vormittag betrat, von einer Stille erfüllt, die sich nicht wie Abwesenheit, sondern wie Inszenierung anfühlte. Ein halbvoller Espresso stand auf dem Klavier, kalt geworden, ein Lippenstift lag offen daneben, ein Schal hing über der Lehne des Fauteuils, als sei seine Trägerin nur kurz auf die Toilette gegangen. Brenner kannte solche Wohnungen. Es waren Wohnungen, die jemand verlassen hatte, der wusste, dass man sie photographieren würde.

Der Sekretär der Sängerin, ein junger, fahriger Mensch namens Maximilian Zott, führte ihn herum, redete zu viel, schwitzte trotz der offenen Balkontür. Er erzählte von Adrianas letzter Probe am Donnerstag. Vom Streit mit dem Dirigenten. Von dem Kuvert, das am Freitagmorgen unter der Tür gelegen habe. Von dem zweiten am Samstag. Von dem dritten am Sonntag, in dem nun Beträge, Termine und ein letzter Satz gestanden hätten, der ihn, Zott, bis heute nicht schlafen lasse: „Sie weiß bereits, was geschieht, wenn Sie nicht zahlen."

„Sie weiß", wiederholte Brenner, leise.

„Wie meinen Sie?"

„Nichts. Eine Vokabel, die hängenbleibt." Brenner ging zum Klavier, betrachtete den Espresso. Eine dünne, geschlossene Haut hatte sich auf der Oberfläche gebildet. Drei Tage alt, dachte er. Vielleicht vier. „Wer hat das hier zuletzt angerührt?"

Zott zuckte die Schultern. „Die Putzfrau kommt nur dienstags."

Brenner nickte, sagte nichts, und merkte sich die Geste, mit der Zott seine Manschette ordnete, jedes Mal, wenn er log.

Der Brief, der zu schön war

Im Direktionsbüro der Staatsoper, hinter doppelten Türen aus Mahagoni, lag das Konvolut der Erpresserbriefe in einer Klarsichthülle bereit, als hätte man es für Brenner ausgestellt. Drei Bögen, alle auf gleichem cremefarbenem Bütten, alle mit derselben mechanischen Schreibmaschine getippt, einer Olivetti, vermutete Brenner, älter als er selbst. Die Sätze waren kurz, präzise, frei von Rechtschreibfehlern, frei von Vulgaritäten, frei von jenem vibrierenden Hass, den Brenner in dreißig Dienstjahren in jedem echten Erpresserbrief gerochen hatte wie alten Schweiß.

Stattdessen war hier eine merkwürdige Höflichkeit. „Wir bitten um Ihre Diskretion." „Wir versichern Ihnen, dass die Künstlerin sich derzeit in einem würdigen Zustand befindet." „Wir wissen Ihre Sammlung kostbarer Stimmen zu schätzen."

Brenner las die Briefe dreimal. Dann legte er sie zurück, ging zum Fenster und sah hinunter auf den Albertinaplatz, wo zwei Touristinnen vor dem Mahnmal gegen Krieg und Faschismus posierten. Etwas an diesen Briefen stimmte nicht. Es war nicht der Inhalt, es war der Ton. Es war der Ton von jemandem, der die Sängerin liebte. Der ihre Würde ernst meinte. Der wollte, dass man ihn ernst nahm — nicht als Verbrecher, sondern als Verhandlungspartner.

Erpresser klingen nicht so, dachte Brenner. Erpresser klingen wie Menschen, die etwas hassen. Hier hasste niemand etwas. Hier verehrte jemand etwas.

Die Übergabe

Donnerstagabend, zweiundzwanzig Uhr. Der Probesaal IV im Untergeschoss der Staatsoper roch nach Kolophonium und altem Staub. Die Direktion hatte achthunderttausend Euro in einer abgewetzten Reisetasche aus den siebziger Jahren bereitgestellt, wie verlangt. Brenner saß zwei Stockwerke höher in der Logenetage, in der Dunkelheit, eine Memphis zwischen den Fingern, die er nicht anzünden würde, und wartete.

Niemand kam.

Um zweiundzwanzig Uhr siebzehn klingelte das Diensttelefon in der Pförtnerloge. Eine verzerrte Stimme, vermutlich durch ein Tuch gesprochen, teilte mit, dass die Übergabe verschoben sei. Adriana Vasari werde am morgigen Freitag um acht Uhr früh am Eingang des Zentralfriedhofs, Tor 2, gegen Bezahlung übergeben. Die Tasche solle dort, in einem Mülleimer rechts vom Eingang, deponiert werden, eine Stunde vorher, also um sieben.

Pichler, der neben Brenner in der Loge saß, schlug mit der Faust leise gegen das samtene Logenbrüstchen. „Das ist Wahnsinn. Tor 2. Um sieben in der Früh. Da gehen schon die Trauergäste durch."

„Eben", sagte Brenner.

„Was eben?"

„Eben deshalb." Brenner stand auf. „Das ist kein Übergabeort. Das ist eine Bühne."

Der Zentralfriedhof, in der Früh

Es war noch dunkel, als Brenner den Wagen am Tor 2 abstellte. Ein feiner Nieselregen, die Lampen über dem Hauptweg zitterten in der Feuchtigkeit, und in der Ferne, irgendwo zwischen den Ehrengräbern, krähte ein Rabe, als sei er bestellt worden. Der Mülleimer rechts vom Eingang war ein blechernes, grünes Ungetüm mit Klappdeckel. Die Reisetasche war bereits drinnen, deponiert vom Sekretär Zott, der sich nun, anweisungsgemäß, drei Straßen entfernt in einem Auto versteckte und dort schwitzte.

Brenner stand zwanzig Meter abseits, hinter dem steinernen Engel eines vergessenen Hutmachers aus dem Jahr 1908, und wartete. Um Punkt acht Uhr fuhr ein dunkelblauer Mercedes vor. Ihm entstieg, gestützt von einem freundlichen jungen Mann in Kapuze, eine ältere Frau in schwarzem Mantel, die langsam, beinahe würdevoll, durchs Tor schritt. Der junge Mann hob die Tasche aus dem Mülleimer, half der Frau wieder einsteigen, der Mercedes fuhr davon.

Drei Minuten später hatte Adriana Vasari eine Pressekonferenz im Café Landtmann, an der sie selbst nicht teilnahm, aber zu der ihr Manager via Mobiltelefon eine Erklärung verlas. Sie sei wohlauf. Sie sei dankbar. Sie wolle nun ein paar Wochen schweigen, im Wortsinn, und sich erholen. Die Polizei werde, wie versprochen, nicht eingeschaltet.

In Wien atmete man auf. Die Diva war frei. Die Oper hatte bezahlt. Die Welt war wiederhergestellt.

Brenner saß zur selben Stunde im Goldenen Lamm, vor seinem ersten Krügerl, und atmete nicht auf. Er hatte etwas gesehen am Friedhofstor, das ihn nicht losließ. Die Frau im schwarzen Mantel war beim Aussteigen vom Beifahrersitz nicht gestützt worden, sondern hatte sich selbst herausmanövriert, mit der ungeduldigen, einstudierten Bewegung einer Bühnenkünstlerin, die weiß, wie man sich am Kleid hochzieht, ohne dass es Falten wirft. Erst danach, im Gehen, hatte sie sich am Arm des jungen Mannes festgehalten. Die Schwäche, dachte Brenner, war nachgereicht.

Die Probe in der Garderobe

Drei Tage später bat Brenner Adriana Vasari um ein Gespräch in ihrer Garderobe an der Oper. Er kam ohne Termin, ohne Polizei, ohne Pichler, mit einer Schachtel Memphis und einer Frage. Adriana empfing ihn in einem rostroten Hausmantel, das Haar offen, das Gesicht ohne Schminke, und sah aus wie eine Frau, die seit drei Tagen nicht schläft. Sie bot ihm Cognac an. Brenner nahm Wasser.

„Sie sind nie entführt worden", sagte er, ohne Vorrede.

Adriana lachte. Es war ein helles, geübtes Lachen, das in den Ecken des Raums verklang wie ein nicht ganz sauberes Tremolo. „Kommissar, bitte. Sie haben mich doch gesehen. Am Friedhof."

„Ich hab eine Frau gesehen, die ihren Mantel kannte. Die wusste, wo der Saum hängt. Die im richtigen Moment schwach wurde."

Schweigen. Adriana sah ihn an, lange, mit einem Blick, in dem nichts mehr von der Diva war, nur noch eine erschöpfte sechsundsechzigjährige Frau, die zu lange gerechnet hatte.

„Was wollen Sie hören, Brenner?"

„Die Wahrheit. Den Rest können Sie für die Bühne aufheben."

Sie schenkte sich Cognac ein. Trank. Sah ins Glas. Und begann.

Die Wendung

Es habe, sagte Adriana, vor sieben Monaten begonnen, mit einem Brief, der nicht an die Direktion gegangen sei, sondern an sie selbst, in ihre Wohnung. Anonym, höflich, präzise. Der Briefschreiber wisse, dass sie seit zwei Jahrzehnten heimlich playbacke. Dass ihre Stimme nicht mehr trage, dass sie bei den großen Arien Tonbandaufnahmen aus den Achtzigern verwende, abgespielt durch eine winzige Lautsprecheranlage in der Bühnendekoration, gesteuert von ihrem Sekretär Zott. Eine technische Konstruktion, die dreißig Jahre lang funktioniert habe, und an die in den letzten Jahren niemand mehr gerührt habe, weil niemand mehr genau hinhörte. Niemand, außer einem Menschen.

Der Briefschreiber habe nichts gefordert. Er habe nur geschrieben, dass er es wisse. Dann sei der zweite Brief gekommen, drei Wochen später, mit einem Bandmitschnitt einer einzigen Probe, in dem die Diskrepanz zwischen ihrer realen, brüchigen Stimme und der eingespielten Aufnahme jedem Laien hörbar gewesen wäre. Dann der dritte. Schließlich die Forderung. Achthunderttausend Euro. Sonst gehe das Material an die Presse.

„Ich konnte nicht zahlen", sagte Adriana. „Nicht aus eigener Kasse. Ich hab das Geld nicht. Ich hab nie das Geld gehabt, das die Leute glauben."

Also habe sie sich, gemeinsam mit Zott, eine Lösung ausgedacht. Eine Entführung, die keine war. Briefe an die Direktion, in denen sie selbst als Opfer erschien. Eine Übergabe, bei der die Oper das Lösegeld zahlte, das in Wahrheit der echte Erpresser kassieren würde. Eine inszenierte Befreiung am Friedhofstor. Drei Tage Verschwinden in einer angemieteten Wohnung in Floridsdorf, mit Telefon, Cognac und einem ausgeschalteten Handy. Ein perfektes Verbrechen, dachte sie, denn niemand würde Anzeige erstatten. Sie selbst nicht. Die Oper nicht, weil ihr Ruf das nicht erlaubte. Der echte Erpresser nicht, weil er ja sein Geld bekam.

Brenner hörte zu, ohne zu rauchen. Erst am Ende sagte er einen einzigen Satz.

„Adriana. Wer hat Ihnen den ersten Brief geschickt?"

Sie sah ihn an. „Das weiß ich doch nicht."

„Doch", sagte Brenner. „Sie wissen es. Sie wissen es seit drei Tagen."

Und Adriana Vasari, die Wiener Diva, die Ehrenmitgliedin der Staatsoper, die größte lebende Sopranistin der Donaumonarchie, senkte den Kopf und nickte.

Der Erpresser, der niemals erpresste

Der Mann, der die Briefe geschrieben hatte, hieß Friedrich Almer, war zweiundachtzig Jahre alt, wohnte in einer Zwei-Zimmer-Wohnung in Hernals und hatte Adriana Vasari seit ihrem Debüt im Jahr neunzehnhundertvierundachtzig nie eine einzige Vorstellung verpasst. Er war Tonmeister gewesen, lange im Ruhestand, ohne Familie, ohne Erben, ohne Geld. Brenner besuchte ihn am folgenden Morgen, ohne Voranmeldung.

Almer öffnete in einem ausgewaschenen Bademantel, machte Tee, redete von alten Aufnahmen, von Karajan, vom Klang des Musikvereinsaals, bevor man ihn renoviert habe. Brenner ließ ihn reden. Erst nach einer halben Stunde stellte er die Frage.

„Herr Almer. Wieso die Briefe?"

Almer lächelte, müde, mit der Heiterkeit eines Menschen, der weiß, dass die Welt ihn ohnehin nicht mehr bestrafen wird, weil sie es bereits getan hat.

„Ich wollte nie das Geld, Herr Brenner. Ich hab das Geld nie haben wollen. Ich wollte, dass sie aufhört. Sie hätte mit sechzig aufhören müssen. Ihre Stimme war weg. Sie hat den Leuten etwas vorgespielt, das es nicht mehr gab. Jeden Abend ein Betrug. Jeden Abend eine kleine Lüge im Goldenen Saal. Ich hab das nicht mehr ausgehalten. Ich, der die echte Vasari gehört hat. Der weiß, was sie war."

„Sie wollten, dass sie aufhört", sagte Brenner.

„Ich wollte ihr eine Chance geben, mit Würde zu gehen. Drei Briefe. Drei Warnungen. Wenn sie selbst angekündigt hätte, dass sie sich zurückzieht, hätte ich nie wieder geschrieben. Ich hätte das Material vernichtet. Sie hätte als die größte Stimme ihrer Generation in Pension gehen können."

„Stattdessen."

„Stattdessen hat sie eine Entführung erfunden. Sie hat sich entscheiden müssen zwischen der Wahrheit und einer weiteren Lüge. Und sie hat sich, wie immer, für die Lüge entschieden, weil sie nicht anders kann. Weil das Lügen ihre Stimme ist, seit zwanzig Jahren."

Almer schwieg. Dann sagte er, leiser: „Das Lösegeld, Herr Brenner, hab ich am Tor 2 wieder zurückgenommen, als der Mercedes weg war. Es liegt in einem Schließfach im Westbahnhof. Hier ist der Schlüssel. Ich brauch das Geld nicht. Ich hab nie das Geld gewollt. Ich hab gewollt, dass sie sich erinnert, wer sie war."

Brenner nahm den Schlüssel, langsam, und steckte ihn in die Innentasche seines Mantels, neben die Memphis.

Schluss im Goldenen Lamm

Hofrat Pichler bekam, am selben Abend, einen Bericht. Mündlich, im Goldenen Lamm, bei zwei Krügerln und drei Memphis. Die Sängerin sei nie entführt worden. Der Erpresser habe nie Geld gewollt. Das Lösegeld liege im Westbahnhof, intakt, und werde der Direktion am Montag durch einen anonymen Boten überstellt. Eine Anzeige sei nicht zu empfehlen, weil sie zwei Männer und eine Frau ruinieren würde, die alle drei, auf ihre Weise, schon ruiniert seien.

Pichler hörte zu, lange, und sagte schließlich: „Was machen wir jetzt mit ihr?"

Brenner sah ins Krügerl. „Nichts."

„Nichts?"

„Sie wird in zwei Wochen ihren Rückzug ankündigen. Aus gesundheitlichen Gründen. Mit allen Ehren. Eine Galavorstellung in der Staatsoper, ein Strauß Rosen, ein Tränchen, ein Foto in der Krone. Almer wird in der ersten Reihe sitzen, kostenlos eingeladen, und ein einziges Mal in seinem Leben weinen. Die Oper wird ihre Diva als Heilige verabschieden. Und das Geld werden wir der Direktion zurückbringen mit der Bemerkung, dass die Polizei die Entführer leider nicht hat fassen können, dass die Beute aber sichergestellt sei. Pichler, das ist die einzige Lösung, die alle drei am Leben lässt. Manchmal ist die Wahrheit zu schwer für eine Stadt wie Wien."

Pichler nickte langsam. Trank. Schwieg. Bestellte ein zweites Krügerl.

Hilde, die Wirtin, brachte es, ohne zu fragen, und stellte es vor Brenner ab. Brenner sah ihr nach, wie sie zur Schank zurückging, und dachte daran, dass jeder Mensch in diesem Leben irgendwann eine Stimme verliert, die er einmal gehabt hat, und dass die einzige Würde darin bestehe, das selbst zu bemerken, bevor es ein anderer tut.

Er drückte die Memphis aus, langsam, sorgfältig, und murmelte, mehr zu sich selbst als zu Pichler:

„Der Erpresser war der Einzige, der sie noch wirklich gehört hat."

S.


Kommissar Brenner wird wiederkehren.



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