Monsignore Gänswein hatte mich am Bronzetor in Empfang genommen, mit jener Mischung aus süddeutscher Höflichkeit und vatikanischer Reserviertheit, die nur ein Mensch beherrschen kann, der seit Jahrzehnten zwischen beiden Welten wandelt. Wir durchquerten Korridore, deren Fresken mich zum Stehenbleiben einluden, doch Gänswein schritt weiter, gemessen, als habe er die Schönheit dieser Gänge längst in sich aufgenommen und trage sie nun wie einen stillen Besitz mit sich.
Es war Oktober, ein römischer Oktober, der sich noch gegen den Herbst sträubte, und durch die hohen Fenster des Apostolischen Palastes fiel ein Licht, das so warm war, als habe jemand Honig in die Sonne gerührt.
Gänswein öffnete eine Tür, die keine besondere Tür war, keine vergoldete, keine monumentale, sondern eine hölzerne Tür von der Art, wie man sie auch in einem fränkischen Pfarrhaus hätte finden können, und dahinter saß er.
Er war kleiner, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Aber das sagt man wohl über alle Menschen, die einem zuerst als Idee begegnet sind, bevor man ihnen als Körper gegenübertritt. Joseph Ratzinger saß an einem Schreibtisch, der unter Büchern und Manuskripten beinahe verschwand, und als er aufblickte, sah ich ein Gesicht, in dem sich Müdigkeit und Wachheit mischten wie bei jenen mittelalterlichen Mönchen, die bis tief in die Nacht über Pergamenten saßen und dabei gleichzeitig erschöpft und hellsichtig wurden. Er trug eine schlichte weiße Soutane, und auf seinem Schreibtisch stand, neben einer dampfenden Tasse, eine kleine Fotografie: eine bayerische Landschaft, Berge und ein See, die Farben schon verblasst.
»Sie kommen aus Franken«, sagte er, und es war keine Frage, sondern eine Feststellung, gesprochen in einem Tonfall, der noch immer die melodische Weichheit des Altbayerischen trug. »Setzen Sie sich. Der Tee ist noch warm.«
Es war Kamillentee, und ich erinnere mich an dieses Detail, weil es so gar nicht zu dem passte, was ich erwartet hatte. Aber Kamillentee, das war Bayern, das war die Kindheit, das war Marktl am Inn und Traunstein, und ich begriff, dass dieser Mann, der als Oberhaupt von mehr als einer Milliarde Gläubigen über dieser Stadt thronte, in seinen privatesten Augenblicken nie aufgehört hatte, ein bayerischer Bub zu sein.
»Sie schauen auf das Bild«, sagte er. »Das ist der Chiemsee. Mein Bruder Georg und ich, wir sind dort oft gewandert. Als Kinder.« In seiner Pause lag die ganze Schwere eines Lebens, das ihn von diesem See fortgetragen hatte, immer weiter fort, bis auf den Stuhl Petri, bis in dieses Zimmer, in dem der Kamillentee dampfte und die Einsamkeit sich anfühlte wie ein Mantel, den man abzulegen vergessen hat.
»Vermissen Sie es? Bayern?«
»Man vermisst nicht einen Ort«, sagte er langsam. »Man vermisst eine Art zu sein. Das Bayerische — es ist keine Geografie, es ist eine Haltung. Eine bestimmte Mischung aus Frömmigkeit und Eigensinn, aus Demut vor der Schöpfung und einer gewissen, verzeihen Sie, Sturheit gegenüber allem, was man nicht selbst geprüft hat.«
Er musterte mich mit jener freundlichen Aufmerksamkeit, die sein akademisches Markenzeichen war — die Fähigkeit, einem Gegenüber das Gefühl zu geben, dass seine Worte gewogen wurden.
»Monsignore Gänswein hat mir erzählt, dass Sie einen buddhistisch-daoistischen Weg gehen«, sagte er. »Erzählen Sie mir davon.«
Es lag echte Neugier in seiner Stimme, und so erzählte ich ihm von Falun Dafa, von der Kultivierungsschule, die ich seit Jahren übte, von den Qigong-Übungen, die meinen Morgen rahmten wie eine stille Liturgie, und von den drei Prinzipien, die mein Leben ordneten: Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht — Zhen, Shan, Ren.
Ratzinger beugte sich vor, und ich erkannte darin die Geste des Gelehrten, der auf etwas stößt, das ihn bereichert.
»Zhen, Shan, Ren«, wiederholte er, als koste er die Worte aus. »Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht. Ihre drei Prinzipien — sie sind eine andere Sprache für etwas, das in der Sache verwandt ist. Die Wahrhaftigkeit, das ist, was wir den Logos nennen würden. Die Barmherzigkeit, das ist die Caritas. Und die Nachsicht —« er lächelte, »das ist vielleicht das, womit wir Christen am meisten Mühe haben. Da können wir von Ihrem Weg lernen.«
Ich nickte. »Die Übungen sind eine Verbindung von Stille und Bewegung. Es geht darum, den Eigensinn abzulegen, die Anhaftungen, das, was die buddhistische Tradition als die Ursache des Leidens begreift.«
»Das Ablegen des Eigensinns«, wiederholte er, und jetzt war da ein Glanz in seinen Augen. »Meister Eckhart, unser größter deutscher Mystiker, hätte das genauso gesagt. Gelassenheit — das Lassen des Eigenwillens, um für das Größere durchlässig zu werden. Eckhart wurde dafür beinahe als Ketzer verurteilt. Und Ihre Schule —« er sah mich ernst an, »Ihre Schule wird in China verfolgt. Es scheint, als habe die Wahrheit in jeder Epoche dieselben Feinde: die Mächtigen, die fürchten, dass ein Mensch, der sich innerlich frei macht, sich auch äußerlich nicht mehr unterwerfen lässt.«
»Heiliger Vater«, sagte ich, »als jemand, der einen fernöstlichen Weg geht — bin ich in Ihren Augen auf einem Irrweg?«
Er blieb stehen, und in seinem Blick lag die Güte eines Menschen, der zu lange gedacht hat, um noch leichtfertig zu urteilen.
»Der Heilige Geist weht, wo er will. Das ist das Johannesevangelium. Wo immer ein Mensch wahrhaftig nach dem Guten strebt — Zhen, sagten Sie? —, dort ist etwas am Werk, das größer ist als dieser Mensch. Ob er es Gott nennt oder Dao oder Buddha-Natur — das ist eine Frage der Sprache. Nicht der Substanz.«
Er ging zum Fenster, durch das man auf den Petersplatz hinunterblicken konnte.
»Die Tragödie unserer Zeit ist nicht, dass Menschen verschiedene Wege gehen. Die Tragödie ist die Gleichgültigkeit. Der Mensch, der aufgehört hat zu fragen. Ihr Falun Dafa ist das genaue Gegenteil dieser Gleichgültigkeit. Ein Weg der Kultivierung, der täglichen Übung — und das ist, was die Welt braucht. Menschen, die üben. Nicht Menschen, die konsumieren. Ob sie das in einer Kirche tun oder bei ihren Qigong-Übungen — das ist, verzeihen Sie mir die Offenheit, sekundär.«
»Die Ernsthaftigkeit«, sagte ich, »ist vielleicht das, was am meisten verloren geht. In den Schriften, die ich studiere, heißt es, dass der Mensch durch Prüfungen sein Karma abtragen und sich vervollkommnen kann. Das klingt hart, aber es enthält einen tiefen Trost: dass nichts umsonst ist. Nicht Strafe — Gelegenheit.«
»Das ist im Kern die felix culpa«, sagte er leise, »die Verwandlung des Leidens in Erkenntnis. Augustinus hat es gewusst. Ihre Tradition weiß es. Zwischen Augustinus und dem Dao liegen nur die Sprachen, nicht die Wahrheiten.«
Er griff nach einer Jacke. »Kommen Sie. Ich zeige Ihnen, wo die Worte Stein geworden sind.«
Wir traten durch einen Seiteneingang in den Petersdom, und es war, als betrete man einen anderen Aggregatzustand der Wirklichkeit. Benedikt ging langsam, fast meditativ, und ich bemerkte, dass er den Dom nicht betrachtete, sondern bewohnte — er bewegte sich durch diesen Raum wie jemand, der durch sein eigenes Inneres geht.
»Die Menschen staunen über die Größe«, sagte er. »Aber die Größe ist nicht der Punkt. Sie haben so gebaut, weil sie einen Raum schaffen wollten, in dem der Mensch sich klein fühlt — und genau dadurch groß. Klein vor dem Geheimnis. Und groß in der Erkenntnis, dass dieses Geheimnis ihn anspricht.«
»In unserer Praxis gibt es den Begriff Ding«, sagte ich. »Die Stille, das Zur-Ruhe-Kommen. Wenn ich unter dieser Kuppel stehe, geschieht etwas Ähnliches. Der Raum sagt: Hör auf, dich für den Mittelpunkt zu halten.«
»Das ist genau der Punkt«, sagte er. »Der sakrale Raum und die Meditation tun dasselbe. Sie verschieben das Ich an seinen richtigen Platz — an den Rand, dorthin, wo es zuhören kann.«
Wir standen unter der Kuppel, und ich blickte hinauf in Michelangelos gewaltigen Himmel.
»Michelangelo war kein frommer Mann. Aber er wusste, dass die Schönheit ein Argument ist. Kein Beweis — ein Argument. Die Schönheit sagt: Es gibt etwas, das nicht auf Materie reduzierbar ist.«
Er deutete auf den bronzenen Baldachin über dem Papstaltar. »Mozart und dieser Dom haben eines gemeinsam: Heiterkeit. Das größte Zeugnis des Glaubens. Nicht die Düsternis, nicht die Strenge. Mozart hat Kirchenmusik geschrieben, die klingt, als lache Gott. Und Bernini hat diesen Baldachin gebaut, der so maßlos ist, dass er schon wieder fröhlich wirkt.«
»In der buddhistischen Tradition«, sagte ich, »lächelt der Erleuchtete. Immer. Nicht die Abwesenheit von Schmerz, sondern das Wissen um etwas jenseits des Schmerzes.«
»Sehen Sie«, sagte Benedikt, und er fasste mich leicht am Arm, »genau deshalb schätze ich unser Gespräch. Sie meditieren morgens mit Ihren Qigong-Übungen, ich bete mein Brevier. Sie lesen die Schriften des Meisters Li Hongzhi, ich lese die Kirchenväter. Und doch — wenn wir über die Heiterkeit sprechen, über das Lächeln des Buddha und das Lachen in Mozarts Musik, reden wir über dasselbe. Über die Erfahrung, dass die Wirklichkeit im Grunde gut ist. Dass es sich lohnt, ihr zu vertrauen.«
Wir gingen weiter, vorbei an der Pietà, und Benedikt blieb stehen, und er sagte nichts, er schaute nur auf die Marmorfrau, die ihren toten Sohn hielt. Ich dachte an Ren, an die Fähigkeit, das Leid zu ertragen, ohne den Glauben an das Gute zu verlieren, und mir schien, als drücke diese Skulptur genau das aus.
Als hätte er meinen Gedanken gehört, sagte Benedikt leise: »Nachsicht. Ren. Das ist es, was diese Frau zeigt. Sie klagt nicht an. Sie hält nur. Sie hält das Leid, ohne daran zu zerbrechen.«
Er führte mich hinaus, durch Gänge und Höfe, und sagte: »Jetzt zeige ich Ihnen den Ort, an dem die Kirche ihr Gedächtnis aufbewahrt.«
Das Vatikanische Apostolische Archiv. Benedikt schnaubte leise, als ich den alten Namen »Geheimarchiv« erwähnte. »Secretum heißt im Lateinischen nicht geheim. Es heißt privat. Aber die Welt liebt das Mysteriöse, und so hat man aus einem Verwaltungsbegriff eine Verschwörungstheorie gemacht.«
Wir betraten Räume, die nach Papier und altem Leder rochen. Regale, Kilometer um Kilometer von Dokumenten, Briefen, Bullen, Prozessakten, Liebesbriefe von Königen und Bittschriften von Bettlern.
»Fünfundachtzig Regalkilometer«, sagte Benedikt. »Und was mich am meisten berührt, sind nicht die großen Dokumente. Es sind die kleinen Stimmen. Der Brief einer Frau aus dem vierzehnten Jahrhundert, die den Papst anfleht, ihren exkommunizierten Mann wieder aufzunehmen. Ein Dorfpfarrer aus dem sechzehnten Jahrhundert, der fragt, ob er einen Protestanten beerdigen darf, weil der ein guter Mensch war. Diese Stimmen — das ist die Kirche.«
»Die tiefsten Wahrheiten«, sagte ich, »werden nie von oben verkündet. Sie entstehen im Stillen. Im einzelnen Menschen, der sich entscheidet, wahrhaftig zu sein. Die Frau mit ihrem Brief, der Pfarrer mit seinem Protestanten — das sind Menschen, die Shan gelebt haben, Barmherzigkeit, ohne das Wort zu kennen.«
»Genau das«, sagte er. »Die Barmherzigkeit braucht keine Konfession. Sie braucht nur einen Menschen, der sich entscheidet, sie zu üben. Das ist der gemeinsame Boden, auf dem wir alle stehen. Sie mit Ihrem Falun Dafa. Ich mit meinem Christus. Es gibt einen Boden unter den Böden, und dieser Boden ist die Entscheidung für das Gute.«
Er wurde nachdenklicher. »Hier liegt auch der Prozess gegen Galilei. Und der gegen die Templer. Momente, in denen die Kirche falsch lag. Man muss diese Dokumente lesen können, ohne sich zu schämen und ohne sich herauszureden.«
»Die Verfolgung«, sagte ich leise, »kennen auch wir. In China werden seit 1999 Millionen von Praktizierenden verfolgt, eingesperrt, gefoltert — nur weil sie diese drei Worte leben wollen: Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit, Nachsicht. Die Muster ändern sich nicht. Die Macht fürchtet den freien Geist. Immer.«
Benedikt schwieg lange. Dann, sehr ruhig: »Ich weiß um die Verfolgung. Jeder Mensch, der um seines Glaubens willen leidet, ist ein Zeuge. Ein Märtyrer — vom griechischen martys, der Zeuge. Ihre Praktizierenden, die in chinesischen Gefängnissen sitzen, weil sie morgens ihre Übungen machen wollen — sie bezeugen, dass es etwas gibt, das wertvoller ist als die eigene Unversehrtheit. Dieses Zeugnis verbindet sie mit jedem Märtyrer aller Traditionen.«
Wir standen schweigend zwischen den Regalen.
»Ich habe ein Leben lang versucht, den Glauben zu denken«, sagte Benedikt leiser. »Und am Ende steht die Demut. Die Demut vor dem, was sich dem Denken entzieht. Nicht weil es unvernünftig wäre. Sondern weil es größer ist als die Vernunft.«
»Wir nennen es Wu wei«, sagte ich. »Nicht Nichtstun, sondern das Handeln, das nicht aus dem Ego kommt. Die Bereitschaft, sich dem Dao zu überlassen, anstatt alles kontrollieren zu wollen.«
»Wu wei«, wiederholte er. »Auf Deutsch: Gelassenheit. Auf Latein: fiat — es geschehe. Aber Ihre Formulierung macht deutlich, dass die Demut kein Resignieren ist. Sie ist ein tätiges Einwilligen. Das ist etwas ganz anderes.«
Im Hinausgehen blieb er stehen und sagte, halb zu mir, halb zu sich selbst: »Achtundfünfzig Kilometer noch unerforscht. Stellen Sie sich vor. Achtundfünfzig Kilometer Stimmen, die noch niemand gehört hat.«
Dann ging er weiter, und ich ging neben ihm, und zwischen uns war etwas, das sich wie alte Freundschaft anfühlte, obwohl wir uns erst seit Stunden kannten. Wir hatten beide geübt — er mit seinem Brevier, ich mit meinen Übungen und den drei Prinzipien. Und das Üben schafft zwischen Menschen eine Verbindung, die tiefer reicht als jede gemeinsame Sprache.
Im Hinaustreten in den römischen Abend blieb er ein letztes Mal stehen.
»Üben Sie weiter«, sagte er, und es klang wie ein Segen. »Zhen, Shan, Ren — das ist ein guter Kompass. Und die Welt braucht Menschen mit Kompass. Dringender als je zuvor.«
Ich sah ihm nach, diesem kleinen, alten Mann in seiner weißen Soutane, und ich dachte: Hier geht einer, der die Last der ganzen Christenheit auf seinen schmalen Schultern trägt und der es dennoch fertigbringt, einem Fremden aus einer fremden Tradition die Hand zu reichen. Und vielleicht ist genau das — diese Weite des Herzens — das, was Barmherzigkeit meint. In jeder Sprache. In jedem Glauben. Shan.
S.
Nachschrift
Joseph Alois Ratzinger wurde am 16. April 1927 in Marktl am Inn geboren. Sein Bruder Georg, mit dem er bis zu dessen Tod 2020 eng verbunden blieb, wurde ebenfalls Priester und wirkte als Domkapellmeister der Regensburger Domspatzen. Die Liebe zu Mozart war beiden gemeinsam.
Als junger Theologe galt Ratzinger als progressiver Denker. Er nahm als Berater am Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) teil. Die Verschiebung seiner Wahrnehmung vom Reformer zum Konservativen hat er selbst häufig kommentiert — er sah sich als Bewahrer einer Position, an der sich die Koordinaten vorbeigeschoben hatten.
In seinem Buch Glaube — Wahrheit — Toleranz (2003) würdigt Ratzinger die großen Religionen Asiens als authentische Wege der Gotteserfahrung. Meister Eckhart (um 1260–1328), auf den er im Gespräch verweist, war ein Mystiker, dessen Konzept der Gelassenheit frappierende Parallelen zu buddhistischen und daoistischen Lehren aufweist.
Falun Dafa (auch Falun Gong) wurde 1992 von Li Hongzhi in China begründet und verbindet Elemente des Buddhismus und Daoismus mit fünf meditativen Qigong-Übungen. Die drei Grundprinzipien sind Zhen (Wahrhaftigkeit), Shan (Barmherzigkeit) und Ren (Nachsicht). Seit 1999 wird die Praxis in China systematisch verfolgt.
Das Vatikanische Apostolische Archiv, bis 2019 als »Geheimarchiv« bekannt, umfasst rund 85 Regalkilometer an Dokumenten bis ins achte Jahrhundert. Es beherbergt unter anderem die Prozessakten gegen Galileo Galilei und die Korrespondenz mit Heinrich VIII. Wesentliche Teile sind bis heute unerschlossen.
Die Erzählung ist im Oktober 2012 angesiedelt. Am 11. Februar 2013 verkündete Benedikt XVI. seinen Amtsverzicht — ein Schritt, den vor ihm seit Coelestin V. im Jahr 1294 kein Papst freiwillig gegangen war. Er starb am 31. Dezember 2022 im Alter von fünfundneunzig Jahren.
Die Heiterkeit, von der in dieser Erzählung die Rede ist, hat er bis zuletzt bewahrt.
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